Drehmoment kann man aber genauso verbessern wie die Maximalleistung.
Anbei mal eine Vergleichsmessung meines 1.3l 3F Motor aus meinem früheren Polo 86C "Genesis". Einmal original (schon etwas schwächer als auf dem Papier, immerhin hatte der Motor bereits 320000km runter, lief aber noch sauber und ohne Ölverlust und mit ausreichend hoher Kompression).
Mittels angepasstem Ansaugtrakt und eigener Steuerung, der Auspuff machte wenig aus, konnte das Drehmoment über den kompletten Drehzahlbereich massiv angehoben werden.
Im Peak stieg das Drehmoment von 101Nm auf 143Nm, die Leistung von 51kW auf 69kW. Da ich das Drehmomentpeak sogar vom Drehzahlband senken wollte (Motor wurde im Alltag eingesetzt), stieg die Maximalleistung nicht so stark wie das Drehmoment.
Man kann auch Verbrenner ganz gut anpassen und auslegen. Gerade bei einfacheren Motoren ist durch Nacharbeitung viel raus zu holen, da z.B. die Kanäle unsauber gegossen sind oder der Ventilsitzbereich ohne saubere Korrekturwinkel oder mit zu breiten und zu weit innen liegenden Sitzbereich ausgeführt wurde.
Den Vergaser raus zu schmeißen hilft da auch, besonders wenn man ein breites Drehzahlband erreichen will.
Da ich selbst noch echt viel Kram aus meinem "frühren Leben" im Bezug auf Motortuning in der Werkstatt habe, überlege ich gerade, ob ich nicht den Motor mal bearbeite. Der E-Umbau wird sich wohl erst nächste Session realisieren lassen, da ich aktuell noch am Smart Roadster-Umbau hänge

Ich kann dann ja mal berichten was ich aus dem Teil so rausgeholt habe.
Gruß,
Patrick