Garagenbau heißt für mich und hoffentlich jeden anderen, dass Komponenten verbaut wurden, die für den Strassenverkehr zugelassen sind, also ein Akkublock von Kreisel, ein Regler von Bosch usw.
worin unterscheidet sich dann bei dir ein Garagenbau von einem Werksbau mit Serienfertigung ..? Schau, wenn ich in der Garage auf Einspritzung umbaue, dann hole ich auch kein Motormanagment und Komponenten von Bosch sondern ein Chinateil. Sollte ich jetzt so einen ZTR (privat) verkaufen mit der Angabe, dass ich den selbst auf Einspritzung umgebaut habe dann gehe ich NICHT davon aus, dass der Käufer erwartet, dass da jetzt Bosch Teile aus der Großproduktion drinnen sind - bzw. würde ich ihm auf Anfrage eben sagen, was da drin ist. Man hinterfragt sowas ja für gewöhnlich - speziell, wenn man sich mit der Materie auskennt. Ein Motor braucht übrigens auch in AT keine gesonderte Zulassung. Der muss nur die Werte einhalten, die gefordert werden (Abgasgutachten. Teuer) - davon abgesehn kann sich tatsächlich jeder Sepp in der Garage einen eigenen Motor bauen.
Ob ein Fahrzeug jetzt strassenzulässig ist entscheidet ja der TÜV bzw. die Landesprüfanstalt in AT bzw. der Ziviltechniker, der das Fahrzeug vergutachtet hat. Die kannst du dann verklagen, die sind ja dafür verantwortlich alles zu prüfen, was zu prüfen ist.
Ich persönlich - wenn ich jetzt den nötigen technischen Hintergrund hätte - würde die Kiste im Zweifel eben selbst checken ob das alles gut ist. Um ehrlich zu sein müssen wir ZTR Fahrer das sowieso machen, weil der ZTR eben keine Großserientechnik ist und - grundlegend - auch fast schon als Garagenbau durchgehen könnte