Standlicht - wie am besten verkabeln?

Reiti

Administrator
Admin
So, heute sind meine Multifunktions-Blinker angekommen (erstaunlich schnell!) - und ich würde die jetzt erstmal einbauen.

Vorne Blinker+Positionslicht

Hinten Blinker + Rücklicht + Bremslicht (ich würde vermuten, da wir nur 2 Rücklichter benötigen, dass man damit eigentlich die originalen hässlichen Rücklichter entfernen kann)

Die eigentliche Frage ist aber, wie am besten verkabeln - Standlicht direkt an die Zündung? LiMa-Plus? Wie habt Ihr das so gelöst? Extra Schalter? Ich könnte den "Notaus" benutzen, da der bei mir scheinbar eh keine Funktion hat :-)
 
Moin moin!

Ich habe die Plusleitung vom Beleuchtungsschalter für den Anschluss der Standlichter genommen.
Somit leuchten die Lampe immer, wenn die Zündung eingeschaltet ist - haben also eher die Funktion eines Tagfahrlichtes, ist aber nicht anders machbar, da ja der Beleuchtungsschalter keine Standlichtfunktion hergibt.

Gruß Jörg
 
Ich habe übrigens auch die originalen Rückleuchten durch die Blinker-/Brems-/Schlusslicht-Kombi ersetzt.
Hat nicht nur den Vorteil, dass es - so finde ich - erheblich besser aussieht, sondern man kann jetzt auch die Motorabdeckung leicht entfernen, ohne irgendwelche Leitungen abklemmen zu müssen.

Gruß Jörg
 
Ich war auch am Überlegenheit ob immer an lasse, hab jetzt aber doch eine Schalter spendiert, man weis ja nie... Man muss den ja nicht bedienen und kann den grundsätzlich an lassen...
Aber für den
"Tarnanflugmodus " kann ich dann alles vorne dunkel schalten.
Für hinten habe ich zu den Blinkerkombies noch eine dritte Bremsleuchte vorgesehen.
 
@Reiti
Wenn der Kill schaltet betätigt wird, schließe er das Zündimpulskabel für die CDI kurz.
Der Motor geht dadurch unweigerlich aus.
Wenn er das bei Dir nicht tut, ist wahrscheinlich das Kabel irgendwo ab.
Ach ja, blau weiß ist das Kabel, wenn ich nicht irre.
 
Wie habt Ihr das mit Standlicht hinten gelöst (also perma-schlusslicht) ..? Eigenes Kabel nach hinten gezogen?
 
Gibt kein Standlicht hinten bei mir.
Nur Begrenzungseuchte oder Schlusslicht. Das geht mit Fahr Licht ODER TFL an und schaltet auf doppelte Leuchtstärke beim Bremsen um, dazu dann auch die dritte Bremsleuchte.
Vorne hab ich auch kein Standlicht, das ist Tagfahrlicht bei mir und hat einen eigenen Schalter.
Immer mit der Zündung an machen ist aber auch in Ordnung für TFL, die Rücklichter sollten dann aber auch mit an gehen.

Ich habe also drei Schalter nebeneinander nur für Licht.
1 TFL
2 Fahr Licht
3 Auf und Abblendlicht Wahlschalter
Ach ja, und den 4. für die Nebelscheinwerfer nicht vergessen :)

Sowohl die TFL vorne, wie auch die Schluss/Bremsleuchten werden beim (gelb) Blinken bei mir weg gedimmt, so das die Blinker optimal erkennbar sind.

Gib mir einfach noch ein Paar Tage, dann hab ich alles fertig und zeig's euch dann auch komplett.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin gespannt - ich hab's heute nicht geschafft meinen Lötkolben zu finden und muss mir morgen erstmal einen neuen besorgen :mad:
 
Moin moin!

Auch wenn diese Teile sehr "verpönt" sind, habe ich eine Abzweig-Schneidklemme ("Stromdieb") benutzt und die Zuleitung zum Schalter angezapft.
Diese Technik ist einfach zu handhaben und nach meiner Erfahrung für Verbindungen, die nicht Feuchtigkeit ausgesetzt ist, auch dauerhaft zuverlässig!
Die Schneidklemmtechnik ist in der Elektrotechnik auf dem Vormarsch, wird sogar schon bei Drehstromsteckern bei 16A Belastung eingesetzt.
So lange die Klemme zum Querschnitt der Leitung passt, kann auch nicht viel schief gehen.

Gruß Jörg
 
Tja Jörg,
du hast scheinbar bessere Erfahrungen mit den Stromdieben gemacht. Und bei Mennekes und Co. funktioniert das auch.
Aber ich habe gerade mal wieder eine Schneidklemme gehabt welche ihren Dienst versagt hat. Ich mochte diese Teile noch nie und ich werde sie auch in Zukunft nicht nutzen.
Hier hat die Klemme zum kompletten Drahtbruch des angeflickten Drahtes geführt und mal wieder im Hauptdraht ein paar der Einzeldrähte durchtrennt. Die Klemme hat zum Leiterquerschnitt gepasst. Der Vorbesitzer hatte damit glücklicherweise nur die Alarmanlage und keine grösseren Verbraucher angeschlossen.

Grüsse
Stefan
 
Moin moin!

Das ist ärgerlich....aber wenn die Schneidklemme eine Ader durchtrennt hat, kann die Klemmengröße nicht zum Leiterquerschnitt gepasst haben!
Die Klemme soll ja nur die Isolation durchschneiden, um Kontakt mit dem Kupferleiter zu bekommen.
Dass da die ein oder andere Litze des Leiters "dran glauben" muss, ist nicht ungewöhnlich....

Aber ich kann verstehen, dass man bei solchen Erfahrungen von diesen Klemmen lieber Abstand nimmt - eine gut gemachte Lötstelle ist durch nichts zu ersetzen...wenn man denn Platz zum Löten hat...

Wie ich aber schon an anderer Stelle geschrieben habe, kann eine schlecht gemachte Lötstelle auch zum Leiterbruch führen, wenn man zu lange lötet und das Lot in der Litze hoch steigt, dann wird sie fest und neigt zum Brechen...

Gruß Jörg
 
Wie ich aber schon an anderer Stelle geschrieben habe, kann eine schlecht gemachte Lötstelle auch zum Leiterbruch führen, wenn man zu lange lötet und das Lot in der Litze hoch steigt, dann wird sie fest und neigt zum Brechen...

Gruß Jörg
Oder die Oxidation frisst die Litze von den alternden Flussmittelresten.
Bei den Flussmitteln in Elektroloten gibt es auch große Unterschiede.
Aber trotz allem hällt selbst die schlechteste Lötung mit dem schlechtesten Lot noch länger als die beste schneidklemme ;)
 
[/Ironie an]
Wir können das ja wie früher machen. Einfach die blanken Drähte vertüddeln und dann Isolierband drum. Das hat auch über 50 Jahre gehalten.:rolleyes:
[/Ironie aus]

Grüße
Stefan
 
Zurück
Oben